Stiftung Warentest · Stand 04.11.2026

Powerstation Stiftung Warentest: Was der Test sagt und was heute passt

Der einzige Powerstation-Test der Stiftung Warentest ist von 2023. Hier steht, was frei einsehbar ist, welche Nachfolger es gibt und wie du deinen Bedarf selbst nachrechnest.

11Geräte im Test 8/2023
6aktuelle Modelle
4Rechen-Tabellen
* Werbung / Affiliate-Links: Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links (Amazon-Partnerprogramm). Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet; die Angaben stammen von Stiftung Warentest (frei einsehbarer Teil auf test.de) und von den Herstellern. Preise nennen wir nicht, maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Michael S., Technik-RedakteurVon Michael S. · Aktualisiert am · Lesezeit ca. 11 Minuten

Powerstation Stiftung Warentest: die Kurzantwort

Die Stiftung Warentest hat Powerstations bisher einmal geprüft: in test 8/2023, veröffentlicht am 20.07.2023. Getestet wurden 11 Geräte mit 300 bis 700 Watt Leistung. Die Noten je Gerät liegen hinter der Bezahlschranke von test.de (4,90 Euro). Frei lesbar sind nur Eckdaten: fünf der elf Geräte sind „gut“, die übrigen „befriedigend oder ausreichend“.

Wer heute eine Powerstation kauft, bekommt vor allem Geräte, die es 2023 noch nicht gab: LiFePO4-Akkus mit mehreren tausend Zyklen, USV-Funktion und Schnellladung in unter einer Stunde. Auf dieser Seite beantworte ich deshalb eine Frage: Was sagt Stiftung Warentest zu Powerstations, und welche aktuelle Powerstation passt zu meinem Bedarf? Den Überblick über 20 Modelle verschiedener Marken findest du im Hauptvergleich auf der Startseite. Hier geht es um die Test-Einordnung und die Bedarfsrechnung.

Inhalt
  1. Der Test 8/2023: was frei einsehbar ist
  2. Über drei Jahre später: Nachfolger und aktuelle Modelle
  3. Powerbanks 2/26 und Balkonspeicher 4/26
  4. Laufzeit-Rechner für deinen Bedarf
  5. Ladezeit an Steckdose und Solarpanel
  6. Powerbank, Powerstation oder Balkonspeicher?
  7. Sicherheit: LiFePO4 oder NMC
  8. Sechs Modelle im Überblick
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Der Test 8/2023: was frei einsehbar ist

Die Stiftung Warentest hat im Sommer 2023 elf Powerstations getestet, die sie als „kraftvolle und leise Steckdose für unterwegs“ beschreibt. Alle Geräte lagen laut test.de bei 300 bis 700 Watt Ausgangsleistung und 400 bis 644 Wattstunden Kapazität (Herstellerangaben). Die Preise reichten von 470 Euro bis zu mehr als 800 Euro. Geprüft wurden die Bereiche Funktion, Umwelteigenschaften, Handhabung und Sicherheit. Im Fließtext nennt test.de unter anderem Entladeleistung, Ladedauer, Lautstärke, Bedienung und Transport sowie die Sicherheit beim Laden und Entladen. Die Gewichtung der Kriterien ist nicht frei sichtbar.

Die folgende Tabelle zeigt die elf Modelle, die test.de in der Produktübersicht nennt. Noten stehen bewusst nicht dabei: Sie sind bezahlpflichtig auf test.de, und wir geben nur wieder, was frei belegt ist.

Modell im Test 8/2023Aktuelle Reihe des Herstellers (Beispiel)Note
Agfaphoto PPS 600Prokeine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig
Anker 535 PowerHouseAnker SOLIX C1000 Gen 2 (größer)bezahlpflichtig
Balderia Power Cube 500keine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig
Bluetti EB55Bluetti Elite 100 V2 (größer)bezahlpflichtig
Bresser Mobile Powerstation 500 Wattkeine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig
EcoFlow River 2 MaxRiver 2 Max weiter erhältlich, größere Klasse: DELTA 3 Classicbezahlpflichtig
Goal Zero Yeti 500xkeine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig
Jackery Explorer 500Explorer 500 V2bezahlpflichtig
Nitecore NES500keine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig
Pearl Revolt ZX-3012-919keine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig
Xtorm XP500Ukeine Zuordnung geprüftbezahlpflichtig

Wichtig zur Einordnung: test.de nennt im frei lesbaren Teil weder Noten noch den besten Wert namentlich. Wir nennen deshalb keine Noten. Wer es genau wissen will, schaltet die Tabelle auf test.de frei.

Was die Auswahl über den Test verrät

Der Test deckt eine Klasse ab, die heute fast verschwunden ist: Geräte um 500 Wattstunden. Heute beginnt der Markt bei rund 250 Wattstunden für Reisen und reicht bis zu mehreren Kilowattstunden für Notstrom. Zwei Dinge kannst du aus dem Test trotzdem mitnehmen. Erstens zählen Entladeleistung, Ladedauer, Lautstärke und Sicherheit zu den Prüfpunkten. Genau diese vier Werte solltest du auch bei einem neuen Gerät in den Herstellerdaten suchen. Zweitens liegen zwischen den Geräten nach Aussage von test.de deutliche Unterschiede: Nur fünf von elf sind „gut“. Ein bekannter Markenname ist also kein Qualitätsbeweis.

Über drei Jahre später: Nachfolger und aktuelle Modelle

Der Test ist mehr als drei Jahre alt. Das heißt nicht, dass die Ergebnisse wertlos sind, aber sie lassen sich nicht auf neue Geräte übertragen. Was sich seitdem laut Herstellerangaben verändert hat:

Weil die Testklasse bis 700 W reichte, deckt sie nur wenige Verbraucher ab: Laptop, Kühlbox, Beleuchtung, Router. Wer mit einer Powerstation einen Wasserkocher, eine Kaffeemaschine oder ein Werkzeug betreiben will, braucht heute 1.000 bis 2.000 W. Genau dafür gibt es die größeren Modelle in der Tabelle unten.

Ergänzend: Powerbanks 2/26 und Balkonkraftwerk-Speicher 4/26

Zwei neuere Tests der Stiftung Warentest liegen am Rand des Themas und helfen bei der Abgrenzung.

Powerbanks (test 2/26, veröffentlicht am 07.01.2026): Geprüft wurden 24 Powerbanks von 18 Anbietern, darunter Anker, Belkin, Samsung, Verbatim und Xiaomi, mit 10.000 und 20.000 mAh. Die Preise lagen zwischen knapp 30 und rund 100 Euro. Die nutzbare Energie beträgt laut test.de 28,5 bis 35,8 Wh bei den kleinen und 58,3 bis 69,9 Wh bei den großen Modellen. Alle Modelle überstanden die Sicherheitstests ohne Brand oder Explosion, einige nahmen aber im Falltest Schaden, eines funktionierte danach nicht mehr. Die Noten reichen von „gut“ bis „ausreichend“, die Einzelwerte sind bezahlpflichtig. Mehr zum Thema Powerbank gegen Powerstation steht auf unserer Seite Anker Powerbank oder Powerstation?.

Speicher für Balkonkraftwerke (test 4/26, veröffentlicht am 19.03.2026): Getestet wurden 5 Speicher für 700 bis 1.000 Euro: Anker Solix Solarbank 3 E2700 Pro, EcoFlow Stream Ultra, FoxESS Avocado Orbit M, Growatt Nexa 2000 und Zendure SolarFlow 800 Pro. Die Noten reichen laut test.de von „befriedigend“ bis „mangelhaft“. Drei der fünf Geräte sind „mangelhaft“, weil sie zu viele elektromagnetische Störsignale aussenden. Beim Starkregen-Test drang bei vier Geräten Wasser in die integrierten Steckdosen. Welcher Speicher am besten abschneidet, ist hinter der Bezahlschranke; wir nennen deshalb keinen Namen. Der Hinweis zeigt: Ein Balkonspeicher ist ein anderes Gerät als eine tragbare Powerstation (siehe Entscheidungstabelle).

Laufzeit-Rechner: wie lange hält welche Powerstation?

Die wichtigste Rechnung vor dem Kauf: Wie lange läuft mein Gerät? Die Formel lautet Laufzeit in Stunden = Kapazität in Wh × 0,85 ÷ Leistung des Geräts in Watt. Der Faktor 0,85 ist eine Annahme für Wandler- und Umwandlungsverluste. Hersteller geben je nach Modell andere Wirkungsgrade an; mit 0,85 liegst du auf der vorsichtigen Seite. Die Gerätewerte in der Tabelle sind typische Annahmen, keine Messungen. Nimm für dein eigenes Gerät den Wert vom Typenschild.

Laufzeit = Kapazität (Wh) × 0,85 ÷ Gerätewatt. Kaffeemaschine: 1 Kanne ≈ 133 Wh (Annahme: 8 Minuten Heizzeit bei 1.000 W).
GerätLeistung (Annahme)300 Wh512 Wh1.024 Wh2.048 Wh
Router (WLAN)15 W17,0 h29,0 h58,0 h116,1 h
CPAP-Gerät40 W6,4 h10,9 h21,8 h43,5 h
Kompressor-Kühlbox50 W5,1 h8,7 h17,4 h34,8 h
Laptop60 W4,2 h7,3 h14,5 h29,0 h
Filterkaffeemaschine1.000 W1,9 Kannen3,3 Kannen6,5 Kannen13,1 Kannen

Grafik: Laufzeit einer 1.024-Wh-Powerstation in Stunden

Router
58,0 h
CPAP
21,8 h
Kühlbox
17,4 h
Laptop
14,5 h

Kaffeemaschine zum Vergleich: nur etwa 0,9 Stunden Dauerbetrieb bzw. 6,5 Kannen.

Beispiel CPAP: Ein Atemtherapiegerät mit etwa 40 W im Mittel braucht pro Nacht (8 Stunden) rund 320 Wh am Gerät. Mit dem Faktor 0,85 sind das 376 Wh Kapazität. Eine 512-Wh-Station reicht also gut für eine Nacht, bei Befeuchter mit Heizung sollte es mehr sein. Beispiel Kühlbox: 50 W im Dauerlauf, tatsächlich läuft der Kompressor nur zeitweise. Die Tabelle ist damit eher zu pessimistisch.

Die zweite Grenze ist die Dauerleistung: Ein Gerät mit 1.000 W Wasserkocher oder Kaffeemaschine läuft nur an einer Station mit mindestens 1.000 W Ausgang. Planst du 20 Prozent Reserve ein, brauchst du also 1.200 W. Das schaffen von den hier gezeigten Modellen nur der Anker C1000 Gen 2 (2.000 W), die EcoFlow DELTA 3 Classic (1.800 W), die Bluetti Elite 100 V2 (1.800 W) und der Jackery Explorer 1000 V2 (1.500 W). Der EcoFlow River 2 Max erreicht 1.000 W Dauerleistung und mit X-Boost laut Hersteller Geräte bis 1.800 W.

Ladezeit an Steckdose und Solarpanel

Die Ladezeit ergibt sich aus Kapazität ÷ Ladeleistung. An der Steckdose habe ich mit 0,9 Wirkungsgrad gerechnet, beim Solarpanel mit 0,7, weil das Panel selten die Nennleistung liefert. Das sind Annahmen, die Praxiswerte schwanken mit Sonnenstand, Wetter und Ausrichtung.

Ladezeit in Stunden für 0 bis 100 Prozent, gerechnet
KapazitätSteckdose 300 WSteckdose 600 WSteckdose 1.200 WSolar 100 WSolar 200 WSolar 400 W
300 Wh1,1 h0,6 h0,3 h4,3 h2,1 h1,1 h
512 Wh1,9 h0,9 h0,5 h7,3 h3,7 h1,8 h
1.024 Wh3,8 h1,9 h0,9 h14,6 h7,3 h3,7 h
2.048 Wh7,6 h3,8 h1,9 h29,3 h14,6 h7,3 h

Wichtig: Die Stundenzahl beim Solarladen bedeutet Stunden mit voller Leistung, nicht Stunden zwischen Sonnenauf- und -untergang. Ein 100-W-Panel braucht für eine 512-Wh-Station also etwa einen sonnigen Tag im Sommer, im Spätherbst deutlich länger. Prüfe außerdem den maximalen Solareingang des Geräts. Er liegt bei der Bluetti Elite 100 V2 und dem Jackery Explorer 1000 V2 laut Hersteller bei 400 W. Ein größeres Panel kann die Station nicht schneller laden als ihr Eingang es zulässt. Die Schnellladewerte der Hersteller (49 Minuten bei der Anker C1000 Gen 2, rund eine Stunde beim River 2 Max) gelten nur an der Steckdose.

Powerbank, Powerstation oder Balkonspeicher?

Die drei Gerätearten werden gern verwechselt. Die Tabelle nutzt die frei sichtbaren Werte aus den Warentests und Herstellerdaten dieser Seite.

PowerbankPowerstationBalkonkraftwerk-Speicher
Nutzbare Energieca. 28 bis 70 Wh (Test 2/26)ca. 250 Wh bis mehrere kWhca. 2 kWh und mehr (Herstellerangaben)
AusgangUSB, bis rund 100 WSteckdose 230 V, 300 bis 2.000 W und mehrEinspeisung ins Hausnetz per Schuko-Stecker
TransportHosentasche, Handgepäcktragbar, 3 bis 25 kgfest montiert, draußen
HauptzweckHandy, Tablet, Laptop ladenCamping, Notstrom, mobile GeräteSolarstrom des Balkons nachts nutzen
Flugreisemeist erlaubt bis 100 Wh, darüber nur mit Genehmigung der Airlinenicht erlaubtnicht relevant
Preisklasseniedrig (Test: 30 bis 100 €)mittel bis hochhoch (Test: 700 bis 1.000 €)
Warentesttest 2/26, 24 Gerätetest 8/2023, 11 Gerätetest 4/26, 5 Geräte

Faustregel: Brauchst du nur Strom für Smartphone und Laptop, reicht eine Powerbank. Willst du eine Kühlbox, ein CPAP-Gerät oder Werkzeug an der Steckdose betreiben, ist es eine Powerstation. Möchtest du Solarstrom vom Balkon zeitversetzt im Haushalt nutzen, ist es ein fest installierter Balkonspeicher. Eine tragbare Powerstation lässt sich zwar mit Solarpanels laden, ersetzt aber keinen Speicher, der automatisch ins Hausnetz einspeist.

Sicherheit: LiFePO4 oder NMC

Für Powerstations gibt es zwei verbreitete Zellarten. Die Stiftung Warentest hat die Sicherheit beim Laden und Entladen mitgeprüft, die genauen Befunde je Gerät sind bezahlpflichtig. Die folgende Gegenüberstellung beruht auf allgemeinen Herstellerangaben und typischen Werten.

PunktLiFePO4 (LFP)NMC (Lithium-Ionen)
Ladezyklen (Hersteller)4.000 (Bluetti Elite 100 V2) bis 6.000 (Jackery Explorer 500 V2) laut Herstellermeist deutlich weniger, oft einige hundert bis rund 1.000
Thermische Stabilitätgilt als stabilerempfindlicher bei Hitze und Beschädigung
Energiedichtegeringer, daher schwererhöher, daher leichter
Typischer Einsatzaktuelle PowerstationsPowerbanks, ältere und sehr leichte Geräte

Einige praktische Regeln, die für beide Zelltypen gelten: Betreibe die Station nicht abgedeckt, damit die Lüftung arbeiten kann. Lade und lagere sie nicht bei Frost oder in der Sonne im Auto. Nutze Original-Kabel und Original-Panels oder solche mit passender Spezifikation. Lagere die Station bei längeren Pausen mit mittlerem Ladestand und lade sie alle paar Monate nach. Und: Eine Powerstation ist kein Ersatz für eine fest installierte Notstromanlage. Fürs Hausnetz sind Fachbetrieb und Herstellerhinweise Pflicht.

Sechs aktuelle Modelle im Überblick

Die Auswahl folgt dem Warentest: Zuerst das 2023 geprüfte EcoFlow-Modell, dann neuere Modelle derselben Marken und größere Klassen. Alle Angaben stammen von den Herstellern (EcoFlow-Angaben wie auf unserer EcoFlow-Seite) und den Amazon-Produktseiten. Preise nennen wir nicht, sie ändern sich laufend. „Top-Empfehlung“ ist unsere redaktionelle Einschätzung aus den Herstellerdaten, kein Testergebnis.

EcoFlow

EcoFlow RIVER 2 Max

512 Wh1.000 W (X-Boost bis 1.800 W)LiFePO4Vollladung ca. 1 Std.
Bezug zum Warentest: Im Test 8/2023 vertreten (Note bezahlpflichtig auf test.de).
Das Gerät aus dem Warentest 8/2023 ist weiter erhältlich. Laut Herstellerangaben hat es 512 Wh LiFePO4-Kapazität, 1.000 W Dauerleistung und eine X-Boost-Funktion für Geräte bis 1.800 W. Nach Herstellerangabe lädt es in etwa einer Stunde voll.
Einordnung: Top-Empfehlung für alle, die genau das 2023 geprüfte Modell wollen: 500-Wh-Klasse mit Leistung für Kaffeemaschine oder Heizlüfter-Stufe 1.
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EcoFlow

EcoFlow DELTA 3 Classic

1.024 Wh1.800 W (X-Boost 2.400 W)LiFePO412,5 kg
Bezug zum Warentest: Größere Klasse derselben Marke wie der geprüfte RIVER 2 Max, selbst nicht im Test 8/2023.
Laut EcoFlow liefert die DELTA 3 Classic 1.800 W Dauerleistung (3.600 W Spitze, X-Boost bis 2.400 W) aus einem 1.024-Wh-LiFePO4-Akku. Sie lädt am Netz in 45 Minuten von 0 auf 80 Prozent, ist bei 600 W Last höchstens 30 dB laut und wiegt rund 12,5 kg.
Einordnung: Top-Empfehlung für alle, die vom 500-Wh-Gerät in die 1-kWh-Klasse mit viel Leistung für Wasserkocher oder Kaffeemaschine wechseln wollen.
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Jackery

Jackery Explorer 500 V2

512 Wh500 W (1.000 W Spitze)LiFePO45,9 kg
Bezug zum Warentest: Nachfolger-Generation des geprüften Jackery Explorer 500, selbst nicht im Test 8/2023.
Der Explorer 500 war 2023 im Test. Die V2-Reihe nennt laut Jackery 512 Wh, 500 W Dauerleistung (1.000 W Spitze), 6 Ausgänge, 6.000 LiFePO4-Zyklen und eine Ladung von 0 auf 80 Prozent in 52 Minuten bei nur 5,9 kg.
Einordnung: Top-Empfehlung für Wochenend-Camping und Festival: leicht, ordentlich Kapazität, aber nur 500 W Ausgang.
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Anker SOLIX

Anker SOLIX C1000 Gen 2

1.024 Wh2.000 WLiFePO449 Min. Laden
Bezug zum Warentest: Der Anker 535 PowerHouse war 2023 im Test; die C1000 Gen 2 ist ein deutlich größeres Modell aus der aktuellen Reihe.
Laut Anker 1.024 Wh, 2.000 W Ausgang, USV-Funktion und Schnellladung per HyperFlash in 49 Minuten (1.600 W). Damit liegt sie außerhalb der 300-bis-700-W-Klasse des Tests und deckt auch Wasserkocher oder Induktionsplatte ab.
Einordnung: Top-Empfehlung für Notstrom-Vorsorge und Camping mit großen Verbrauchern.
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Bluetti

Bluetti Elite 100 V2

1.024 Wh1.800 WLiFePO44.000 Zyklen
Bezug zum Warentest: Der Bluetti EB55 war 2023 im Test; die Elite 100 V2 ist ein größeres Modell der aktuellen Elite-Reihe.
Nach Bluetti-Angaben 1.024 Wh, 1.800 W Ausgang, 4.000 Ladezyklen, bis 400 W Solareingang, WLAN-App und Erweiterung auf bis zu 3 kWh.
Einordnung: Top-Empfehlung für alle, die viele Ladezyklen und App-Steuerung wollen.
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Jackery

Jackery Explorer 1000 V2

1.070 Wh1.500 WLiFePO49,1 kg
Bezug zum Warentest: Größere Schwester der geprüften Explorer-Reihe, nicht im Test 8/2023.
Laut Jackery 1.070 Wh, 1.500 W Ausgang, 9,1 kg, Schnellladung in etwa einer Stunde, bis zu 400 W Solareingang und ein Kühlschrank-Modus für lange Kühlung bei niedriger Last.
Einordnung: Top-Empfehlung für Camper, die ein Wochenende ohne Steckdose überbrücken wollen und auf das Gewicht achten.
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Welches Modell passt zu welchem Bedarf?

Dein BedarfRichtwertPassendes Modell
Laptop, Router, Beleuchtung am Wochenendeunter 300 W, ab etwa 300 WhEinsteigerklasse, siehe Anker SOLIX oder EcoFlow
Camping mit Kühlbox und Beleuchtungca. 500 Wh, ab 500 WJackery Explorer 500 V2, EcoFlow RIVER 2 Max
CPAP über mehrere Nächteab 1.000 WhAnker C1000 Gen 2, Jackery Explorer 1000 V2
Kaffeemaschine, Wasserkocher, Werkzeugmindestens 1.200 W DauerleistungAnker C1000 Gen 2, EcoFlow DELTA 3 Classic, Bluetti Elite 100 V2
Notstrom für Router, Kühlschrankab 1.000 Wh mit USVAnker C1000 Gen 2 (USV-Funktion laut Anker)
Später erweiternErweiterungsakkuBluetti Elite 100 V2

Häufige Fragen

Hat die Stiftung Warentest Powerstations getestet?

Ja, in test 8/2023 (veröffentlicht am 20.07.2023). Elf Powerstations mit 300 bis 700 W wurden geprüft. Die Noten je Gerät sind auf test.de bezahlpflichtig.

Welche Powerstation hat bei Stiftung Warentest gewonnen?

Die frei zugängliche Seite von test.de nennt den Besten nicht namentlich. Fünf der elf Geräte schnitten gut ab; welche das sind, steht in der bezahlpflichtigen Tabelle. Die komplette Tabelle gibt es auf test.de für 4,90 Euro.

Ist der Test von 2023 noch aktuell?

Nur eingeschränkt. Die Geräteklasse (300 bis 700 W) und die Zellchemie haben sich verändert. Als Orientierung für Prüfpunkte taugt der Test, als Kaufempfehlung für Neugeräte nicht.

Wie berechne ich die Laufzeit einer Powerstation?

Kapazität in Wh mal 0,85 geteilt durch die Leistung des Geräts in Watt. Bei 1.024 Wh und einem 60-W-Laptop sind das etwa 14,5 Stunden. Den Faktor 0,85 haben wir als Verlustannahme gewählt.

Reicht eine Powerbank statt einer Powerstation?

Für Smartphone, Tablet und Laptop ja. Die nutzbare Energie liegt laut Warentest 2/26 bei 28 bis 70 Wh. Für Kühlbox, CPAP oder 230-V-Geräte brauchst du eine Powerstation.

Kann ich eine Powerstation als Balkonkraftwerk-Speicher nutzen?

Nur mit Einschränkungen. Eine tragbare Powerstation speist nicht automatisch ins Hausnetz ein. Dafür gibt es eigene Speicher, die der Warentest 4/26 mit fünf Geräten geprüft hat. Lass dich vor dem Kauf zur Anmeldung und Installation informieren.

LiFePO4 oder NMC: was ist besser?

Für die meisten Käufer LiFePO4: mehr Ladezyklen und thermisch stabiler. NMC ist leichter und steckt eher in Powerbanks.

Darf ich eine Powerstation im Flugzeug mitnehmen?

In der Regel nicht. Powerbanks bis 100 Wh sind meist erlaubt, bis 160 Wh nur mit Genehmigung. Die Regeln legt die Airline fest, frag vorher nach.

Quellen

Wir sind nicht mit der Stiftung Warentest verbunden. Die Rechenwerte auf dieser Seite sind eigene Berechnungen mit den genannten Annahmen, keine Messungen.

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