Von Michael S. eingeordnet: sechs Anker-SOLIX-Powerstationen vom Wochenend-Modell bis zur Notstrom-Lösung — mit Kapazität, Leistung und aktuellem Shop-Preis.
Anker SOLIX baut Powerstationen von der kompakten 288-Wh-Einstiegsklasse bis zu Geräten mit knapp 4 kWh. Auf dieser Seite haben wir sechs Modelle aus dem Hersteller-Shop zusammengestellt und nach Einsatzzweck sortiert: Wochenendtrip, Camping und Wohnmobil, Balkon-Backup oder Notstrom fürs Haus. Alle Angaben stammen aus den Datenblättern und Shop-Texten von Anker.
Unseren Hauptvergleich mit 20 Powerstationen findest du auf der Startseite — dort stehen auch Modelle anderer Marken mit Amazon-Preisen. Hier geht es nur um Anker.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| S2000 | 2 kWh · 16,2 kg | 699,99 € |
| C2000 Gen 2 | 2.048 Wh · 6 Ladeoptionen | 999,99 € |
| F2000 | 2.048 Wh · 2.300 W | 1.199,00 € |
| C1000 Gen 2 | 2.000 W Ausgang · HyperFlash | 599,99 € |
| C300X | 288 Wh · 300 W (600 W Spitze) | 219,99 € |
| F3800 | 3.840 Wh · 6.000 W | 3.699,00 € |
2 kWh · leicht#1
2 kWh · Schnellladung#2
Hohe Leistung#3
Preis-Leistung#4
Einstieg#5
Maximale Leistung#6Die Kapazität in Wattstunden sagt, wie lange ein Gerät läuft: Ein Verbraucher mit 100 W läuft mit einer 1.000-Wh-Powerstation theoretisch rund zehn Stunden — real etwas weniger, weil Wandlerverluste anfallen. Die Leistung in Watt bestimmt, welche Geräte du anschließen darfst: Ein Wasserkocher mit 2.000 W braucht eine Powerstation mit mindestens 2.000 W Ausgang. Plane lieber 20 Prozent Reserve ein.
Viele aktuelle Anker-Modelle nutzen LiFePO4-Zellen, die laut Herstellern mehr Ladezyklen verkraften als klassische Lithium-Ionen-Akkus. Für Notstrom ist die USV-Funktion wichtig: Fällt das Netz aus, schaltet das Gerät innerhalb von Millisekunden auf Batterie (die S2000 nennt 10 ms). Mit HyperFlash und ähnlichen Techniken laden die größeren Modelle in rund einer Stunde auf 80 Prozent oder mehr.
Im Hersteller-Shop gibt es für die größeren Modelle passendes Zubehör: Für die C2000 Gen 2 führt Anker unter anderem ein Lichtmaschinen-Ladegerät und einen Erweiterungsakku, für die C1000 Gen 2 eine wasserfeste Tragetasche. Wer die Kapazität später erweitern möchte, sollte schon beim Kauf darauf achten, dass das gewählte Modell Erweiterungsakkus unterstützt.
Lagere Powerstationen trocken und kühl und lade sie nicht auf null Prozent herunter. Hersteller empfehlen für längere Pausen einen mittleren Ladestand. Prüfe vor Reisen im Auto, dass das Gerät sicher steht und die Lüftungsöffnungen frei sind. Benutze nur Original-Zubehör und beachte die Hinweise im Handbuch zu Nässe und Hitze.
Zum Vergleich der Geräte hilft der Preis je Kilowattstunde Kapazität. Die C300X liegt bei rund 760 € pro kWh, die S2000 bei rund 350 €, die C1000 Gen 2 bei rund 590 € und die F2000 bei rund 585 €. Das ist keine Wertung der Qualität, zeigt aber, wo die Kapazität am günstigsten ist — Kompaktheit und Leistung kosten extra.
Eine Kompressor-Kühlbox braucht im Mittel etwa 40 bis 60 W. Mit der C300X (288 Wh) kommst du damit auf rund fünf Stunden, mit der C1000 Gen 2 (1.024 Wh) auf mehr als einen Tag, mit der S2000 oder F2000 (rund 2 kWh) auf gut zwei Tage. Dazu kommen Laptop (50 bis 70 W), LED-Licht (5 bis 10 W) und Smartphones. Wer zusätzlich ein Solarpanel nutzt, verlängert die Laufzeit entsprechend.
Viele Anker-Powerstationen gibt es auch bei Amazon. Vergleiche Preis, Lieferzeit und Garantie beider Angebote: Im Hersteller-Shop gibt es teils Aktionspreise und das komplette Zubehör, bei Amazon oft schnelle Lieferung. Im Hauptvergleich findest du die Amazon-Preise anderer Marken.
Für Camping mit Kühlbox, Licht und Laptop reicht oft die C1000 Gen 2 mit 2.000 W Ausgang. Wer lange autark sein will oder ein Wohnmobil nutzt, schaut auf die C2000 Gen 2 (Lichtmaschinen-Ladung bis 800 W) oder die S2000 mit 2 kWh bei nur 16,2 kg.
Rechnerisch läuft ein 100-W-Verbraucher etwa zehn Stunden. Praktisch liegt der Wert wegen Umwandlungsverlusten und Reserve etwas niedriger. Für Kühlboxen mit 50 W Dauerleistung kommst du ungefähr auf einen Tag.
Ja, die SOLIX-Modelle lassen sich laut Anker mit Solarpanels laden. Die maximale Solar-Eingangsleistung und die Ladezeit unterscheiden sich je Modell; die genauen Werte stehen auf der Produktseite im Shop.
Die C2000 Gen 2 hat mehr Kapazität und eine Ladung über die Lichtmaschine mit bis zu 800 W, die C1000 Gen 2 ist kompakter und günstiger. Beide gehören zur LiFePO4-Klasse mit Schnellladung.
Das hängt von der Zahl der Anschlüsse und der Gesamtleistung ab. Die F2000 nennt zum Beispiel 10 Anschlüsse bei 2.300 W Ausgangsleistung, die C300X kommt mit 300 W aus. Die Summe der Verbraucher darf die Ausgangsleistung nicht überschreiten.
In der Regel nicht: Akkus dieser Größe überschreiten die Grenzen für das Fluggepäck deutlich. Für die Reise per Flugzeug sind nur Powerbanks bis zu den gesetzlich erlaubten Wattstunden zugelassen.