Von Michael S. eingeordnet: fünf leistungsstarke Anker-Powerbanks für Laptop, Reise und Camping — und die Frage, wann eine Powerstation sinnvoller ist.
Eine Powerbank lädt Smartphone, Tablet und oft auch den Laptop über USB-C. Eine Powerstation hat zusätzlich Steckdosen und versorgt auch Kühlbox, Beamer oder Werkzeug. Für viele Reisen, Büro und Homeoffice reicht eine große Powerbank völlig aus — sie ist leichter, günstiger und im Handgepäck leichter zu transportieren als eine Powerstation.
Wir haben fünf leistungsstarke Anker-Powerbanks aus dem Hersteller-Shop zusammengestellt. Wenn du 230-V-Steckdosen und mehr Kapazität brauchst, hilft dir unsere Übersicht der Anker-SOLIX-Powerstationen weiter.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| Prime Powerbank 26K (300 W) | 26.250 mAh · 300 W gesamt | 199,99 € |
| Prime Powerbank 27.650 mAh (250 W) | 27.650 mAh · 250 W | 179,99 € |
| Prime Powerbank 20K (220 W) | 20.000 mAh · 220 W gesamt | 149,99 € |
| 737 Powerbank (PowerCore 24K, 140 W) | 24.000 mAh · 140 W USB-C | 109,99 € |
| Powerbank 25K (165 W) | 25.000 mAh · 165 W | 99,99 € |
Laptop-Powerbank#1
Große Kapazität#2
Kompakter#3
Bewährt#4
Preis-Tipp#5Hersteller nennen die Kapazität meist in Milliamperestunden (mAh). Für den Vergleich mit Powerstations rechnest du in Wattstunden (Wh) um: mAh × Nennspannung (oft 3,6 bis 3,7 V) ÷ 1.000. Eine Powerbank mit 25.000 mAh hat damit rund 90 Wh. Viel wichtiger für den Laptop ist die Ausgangsleistung in Watt: Ein Ultrabook zieht meist 45 bis 65 W, ein größeres Notebook 100 W und mehr.
Powerbanks gehören ins Handgepäck. Die Grenze liegt bei 100 Wh ohne Genehmigung; bei Geräten zwischen 100 und 160 Wh brauchst du in der Regel die Zustimmung der Airline. Prüfe vor dem Flug die aktuellen Regeln deiner Fluggesellschaft.
Lade die Powerbank vor längeren Reisen vollständig auf und lagere sie nicht dauerhaft bei Hitze, etwa im Auto in der Sonne. Verwende Kabel, die die benötigte Leistung unterstützen: Für 100 W und mehr braucht es USB-C-Kabel mit passender Zertifizierung. Moderne Powerbanks regeln die Ladeleistung selbst; trotzdem lohnt sich ein Blick ins Handbuch, wenn Gerät und Kabel nicht die gewünschte Geschwindigkeit erreichen.
Die Powerbank punktet bei Gewicht und Preis, die Powerstation bei Kapazität und Steckdosen. Eine Powerbank mit 25.000 mAh speichert rund 90 Wh und kostet etwa 100 €; eine Powerstation wie die Anker C300X speichert mit 288 Wh gut das Dreifache und bringt 230-V-Steckdosen mit. Entscheidend ist also, ob du USB-C-Geräte oder auch Netzstecker betreiben willst.
Sobald du Geräte mit Netzstecker betreiben willst — Kühlbox, Kaffeemaschine, Beamer oder Bohrmaschine — oder mehrere Tage ohne Strom auskommen musst, ist eine Powerstation die bessere Wahl. Mehr dazu findest du in unserem Powerstation-Vergleich.
Rechnerisch bietet sie etwa vier bis fünf Smartphone-Ladungen, je nach Akkugröße des Handys und Verlusten bei der Umwandlung. Für Laptops reicht sie meist für ein bis zwei Ladungen.
Ja, wenn die Powerbank genug Leistung über USB-C Power Delivery liefert. Die Anker 737 (140 W) und die Prime-Modelle (bis 300 W) schaffen auch größere Notebooks. Prüfe die Wattzahl deines Netzteils.
Anker nennt so ein Sicherheitssystem, das Temperatur und Stromfluss überwacht. Die genaue Funktionsweise beschreibt der Hersteller auf den Produktseiten.
Anker und andere Hersteller geben meist mehrere hundert bis über tausend Ladezyklen an, bis die Kapazität deutlich nachlässt. Bei täglicher Nutzung sind das mehrere Jahre. Hitze und Tiefentladung verkürzen die Lebensdauer.
Laut Anker DE ist der Versand innerhalb Deutschlands kostenlos, außerdem gibt es eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Die genauen Bedingungen stehen im Shop; maßgeblich sind die dortigen AGB.
Für Flugreisen und Städtetrips ist die Powerbank die richtige Wahl. Für Camping, Wohnmobil und Notstrom brauchst du eine Powerstation mit Steckdosen.